Informationen zur Analyse in der Logoentwicklung und Corporate Design

Die Analyse

Das Unternehmen, die Konkurrenz, vieles ist im Vorfeld der Logoentwicklung zu beachten...

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Informationen zur Namensauswahl in der Logodesign und Corporate Design

Der Name

Einzigartiger Charakter, bestechende Identität, der Name eines Unternehmens will gut überlegt sein...

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Weitere Informationen zur Logogestaltung und Corporate Identity

Das Logo

Wortmarke, Buchstabenmarke oder kombinierte Marke, welches Signet eignet sich am besten für Ihr Logo...

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Informationen zu Schrift und Farbauswahl in der Logogestaltung und Corporate Design

Schrift und Farbe

Schriftauswahl und Farbdefinitionen sind die starken Säulen des Corporate Design...

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Informationen zur Datenbereitstellung in der Logoentwicklung und Corporate Design

Bereitstellung

Einzigartiges Logodesign in allen Größen und auf allen Medien einsetzbar, für jeden Zweck geeignet...

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Die Auswahl der richtigen Farbe

Ein Logogramm bezieht seine Wirkung und unverwechselbare Eigenständigkeit aus der grafischen Form und nicht aus der Farbigkeit. Trotzdem stellt die Farbe ein wichtiges Kriterium bei der Entwicklung eines Erscheinungsbildes dar.

Die Auswahl ist meist subjektiv. Dennoch kann ein Farbton auch ganz bewusst gewählt werden: Blau für Technik oder Gelb für ein neues frisches Sommergetränk.

Folgende Dinge sind zu beachten:

  • In aufgerasterten (hellen) Flächen wird Rot zu Rosa.
  • Helle Töne sind als Schriftfarbe nicht oder nur schlecht lesbar.
  • Metallische Farben (Gold, Silber etc.) können im 4-Farbdruck nicht optimal produziert werden.
  • Mehrere Farben benötigen einen hohen Kontrast zueinander.

Es gibt Farben, die in Verbindung mit speziellen Symbolen geschützt sind. Zum Beispiel ein rotes Kreuz, welches in Deutschland (Deutsches Rotes Kreuz) nicht für Logogramme verwendet werden darf. Oft sind Farben aber auch für eine spezielle Sparte eingetragen: Gelb für Versandunternehmen (Deutsche Post AG), Magenta mit Grau für Telekommunikation (Deutsche Telekom AG).


Farbanalyse am Beispiel Orange

Nicht nur die eigenen Empfindungen spielen bei der Wahl der Unternehmensfarbe(n) eine Rolle. Vor allen die allgemeinen Assoziationen mit dem ausgewählten Farbton sollten beachtet werden.

Orange wird verbunden mit Begriffen wie erfrischend, modisch, extrovertiert, lustig, gesellig, Vergnügen, Aktivität und Energie. Zu jeder Farbe gibt es aber auch negative Verbindungen. In diesem Fall: Angeberei, billig, laut, aufdringlich, Völlerei.

Genauso spielen geschichtliche und politische Hintergründe bei der Farbauswahl eine wichtige Rolle:

  • Nationalfarbe der Niederländer
  • in Irland unbeliebt: William of Orange war Protestant
  • in Asien: Farbe des Wandels

Das Auftreten einer Farbe im Alltag kann (positiv wie negativ) ausschlaggebend bei der Wahl des Tones sein. Orange ist Sicherheitsfarbe (Straßenbauarbeiten, Hinweis-, Gefahrenschilder, Baumaschinen). Hier wird der auffällige Ton als Signalfarbe eingesetzt. Weiter sind oft Müllfahrzeuge und Uniformen von Müllmännern orange.

Die passende Schrift

Die Auswahl der Schrift ist ein wichtiges Kriterium für den Aufbau eines Corporate Designs. Bei der digitalen Umsetzung des Logogramms wird die Schrift an das entsprechende Signet angepasst.

In dieser Phase werden unterschiedliche Schriften mit den verschiedensten Signets kombiniert. Doch neben der Schrift für das Logogramm benötigt ein Unternehmen noch eine Unternehmensschrift, mit der z.B. Fließtexte in Broschüren dargestellt oder Briefe geschrieben werden.

Für beide Anliegen gibt es zahlreiche Möglichkeiten:

  • Serifenschriften (Beispiele: Times New Roman, Book Antiqua) hinterlassen eher einen konservativen Eindruck und wirken seriös.
  • Serifenlose Schriften (Beispiel: Arial, Verdana, Tahoma) sind gerade, sachlich und kühl und signalisieren Begriffe wie Strategie, Technik oder Innovation.

Fast jede Schrift existiert in mehreren Schnitten, mit denen verschiedene Assoziationen verbunden werden. Fette Buchstaben wirken schwer, dünne Schnitte erwecken einen leichten Anschein, kursive Schriften haben meist eine verspielte Anmutung und Kapitälchen erscheinen oft stärker.

Jede Schrift hat ihre eigene Geschichte einen anderen Aussagewert, die Lesbarkeit unterscheidet sich oft erheblich, die Eignung für alle Medien ist selten vorhanden.

Optimal ist es, wenn die Schrift des Logogramms auch als Fließtextschrift verwendet werden kann. Somit ist ein einheitliches Aussehen im typografischen Teil garantiert. Ansonsten wählt man eine konträre Schrift um einen deutlichen Kontrast zwischen Logogramm und Fließtext herzustellen.