Kleines Werbe ABC

Uns Werbern wird gelegentlich und nicht zu Unrecht das wilde Umeinanderwerfen mit Fachbgeriffen und Abkürzungen vorgeworfen. Add-Words, Artwork, Layout, DTP, Direct Mailing, 360 Grad-Kommunikation – die Sprache der Werbebranche ist geprägt von Fachbegriffen, die leider nicht immer die sprachliche Verständigung zwischen Kunde und Agentur erleichtert.

Wir bemühen uns um eine klare, allgemein verständliche Ausdrucksweise. Jedoch entwickelt jede Branche ihre Fachbegriffe, die auch wir verwenden. Daher haben wir für Sie ein kleines Werbe-Glossar der wichtigsten Begriffe zusammengestellt. Gleichzeitig möchten wir Ihnen dadurch die verschiedenen Themengebiete näher bringen, Nachschlagewerk sein und einen Einblick hinter die Kulissen bieten. 

 

Begriff suchen:

Account
Defninition:

Als Benutzer- / Nutzerkonto (im englischen user account oder account) wird eine Zugangsberechtigung zu einem zugangsbeschränkten Computer, Netzwerk oder Dienst bezeichnet. Üblich sind diese beispielsweise bei Betriebssystemen, Mailservern, E-Mail-Programmen, in Chatrooms, Foren und Wikis. Der Account ist meist mit einem Benutzernamen und einem Passwort verbunden, der den Anwender beim Login als rechtmäßigen Nutzer ausweist.

Agentur
Defninition:

Eine Agentur vertritt im Allgemeinen die Interessen Anderer. Für einen werbewirksamen Auftritt engagieren zum Beispiel die meisten Firmen eine Werbeagentur. Die Werbeagentur übernimmt die Erstellung des Logos oder der Visitenkarten. Ohne ein gutes Logo bleibt sie den Kunden nicht im Gedächtnis. Für die  Werbung wurde in den letzten Jahren das Medium Internet immer wichtiger. So produzieren die Agenturen nicht mehr nur Werbung für die klassischen Medien wie Zeitung oder Fernsehen, sondern spezialisieren sich zum Teil auf das Internet oder bieten crossmediale Werbung an. So arbeiten in Werbeagenturen neben Grafikdesignern und Textern jetzt vermehrt Webdesigner und Programmierer. Im Bereich der Werbeagenturen gibt es aber nicht nur die Großen, die namhafte Kunden aus Industrie und Handel betreuen, auch kleinere und mittlere Agenturen kümmern sich um Anzeigen, Logos und Broschüren. So kann auch ein kleineres oder mittelständisches Unternehmen die Dienste einer Agentur in Anspruch nehmen. Denn auch auf dem regionalen Markt muss oder sollte eine Firma Werbung in eigener Sache betreiben.

AIDA
Defninition:

Werbebotschaften müssen vom Betrachter wahrgenommen und verstanden werden, bevor
sie die gewünschte Reaktion bewirken. Die Werbe-Faustformel AIDA hilft, den
Wirkungszusammenhang zwischen Botschaft und Reaktion zu verdeutlichen.
A = Attention (Aufmerksamkeit erregen)
I = Interest (Interesse wecken)
D = Desire (Wunsch erzeugen)
A = Action (Reaktion bewirken)

Auflage
Defninition:

Anzahl der Exemplare einer Drucksache. Je höher die Auflage, desto günstiger wird das
einzelne Exemplar.

Auflösung
Defninition:

Unter Auflösung versteht man die Anzahl der waagerechten und senkrechten Bildpunkte (Pixel), aus denen sich ein Monitorbild zusammensetzt. Grundsätzlich gilt: je höher die Auflösung des Bildes, desto detailreicher ist die Darstellung des Bildschirminhaltes und desto größer ist der verfügbare Arbeitsbereich auf dem Bildschirm.
Standardauflösungen von Bildschirmen sind
640x480;
800x600;
1024x788;
1152x864;
1280x1024 und
1600x1200.
Bei der Gestaltung von Web-Seiten muss die mögliche Auflösung der Monitore immer mit bedacht werden

Autorenkorrektur
Defninition:

Änderungen am Manuskript oder Layout durch den Autor des Textes, bzw. Auftraggeber nach bereits erfolgter Freigabe des Manuskripts oder Layouts. Der Zeitaufwand für Autorkorrekturen wird in der Regel gesondert berechnet.

Backend
Defninition:

Das Backend, deutsch "hinteres Ende", ist im Gegensatz zum Frontend der Teil einer Software oder Server-Struktur, der näher am System und benutzerfern ist. Das Backend ist also näher an der Verarbeitung oder Ausgabe, während das Frontend näher an der Eingabe ist.

Bildbearbeitung
Defninition:

Herstellen, Verändern, generell das Bearbeiten oder Retuschieren von Bildern am Computer mit spezieller Software.

Bildelement
Defninition:

Wird auch Pixel genannt. Darunter versteht man den kleinsten optischen Bestandteil eines digitalen Bilds oder eines Bildschirms. Die Anzahl der Pixel pro Zoll oder Zentimeter ist ein Maß für die Auflösung von Bildern und Bildschirmen.

Blindtext
Defninition:

Text ohne Sinn mit realistischer Wort- und Absatzlänge, der bei Entwürfen verwendet wird. Mit dem Blindtext soll die optische Wirkung der gewählten Schrift im Entwurf dargestellt werden.

Blog
Defninition:

Digitaler (Tagebuch-)Eintrag, der am Computer geschrieben und im World Wide Web veröffentlicht wird. Auf Internetseiten eines Unternehmens dient ein Blog dem Austausch von Informationen und Meinungen und ist dem Internetforum sehr ähnlich.

Bold
Defninition:

Bold bezeichnet eine besonders ausgeprägte Schriftstärke. In Deutsch nennt man diesen Schriftschnitt fett. Bekannt sind außerdem Extra bold und Ultra bold.

Brainstorming
Defninition:

Methode, um mittels freier Assoziation zu einer bestimmten Aufgabe in einer Gruppevon 3 bis 6 Personen Ideen zu finden und zu entwickeln.

Briefing
Defninition:

Englisch, abgeleitet von brief. Die Übersetzung „kurz“ leitet mitunter fehl. Ein Briefing ist eine ausführliche Anweisung, die die Agentur in die Lage versetzt, ein gewünschtes Ergebnis zu erbringen und doch Spielräume in der Ergebnisgestaltung lässt. Ein Briefing enthält neben der eigentlichen Aufgabenstellung, Informationen über das zu bewerbende Objekt, Zielgruppen- und Zielbeschreibungen (wer soll angesprochen werden?) und wichtige Rahmenbedingungen (wie z. B. Budget, Termine). Bei einer gestalterischen Aufgabenstellung muss zwischen den vorgegebenen oder Muss-Bestandteilen und den nicht vorgegebenen oder Kann-Bestandteilen unterschieden werden. Das Briefing sollte, auch wenn ein Briefinggespräch stattgefunden hat, in jedem Fall schriftlich festgehalten werden.

Browser
Defninition:

Der Browser ist ein Programm, das Internet-Seiten anfordert, die HTML-Befehle interpretiert und die Seiten auf dem Bildschirm darstellt. Auf diese Weise kann das Internet nach dem Gewünschten durchsucht werden. Das Wort Browser kommt vom englischen Verb to browse, was so viel heißt wie schmökern.Die bekanntesten Browser sind der Internet Explorer, Firefox, Netscape Navigator, Opera, Konquerer und NCSA Mosaic. Als schnellster Browser für den Macintosh gilt der Safari.

Budget
Defninition:

Ist die (wir wissen: schwierige) Frage, wie viel man ausgeben will. Das Budget ist aber wichtig für unsere Arbeit. Weil wir im Rahmen Ihres Budgets planen, konzipieren und produzieren müssen. Stellen Sie sich vor, Sie wollen sich ein neues Paar Schuhe, einen Anzug, ein Kleid kaufen. Irgendeine Größenordnung von dem, was Sie in etwa (je nach Qualität und Angebot) ausgeben wollen, haben Sie schon vorher im Kopf. Diese Größenordnung würden wir gerne wissen. Ohne Pokern, wenn’s geht.

CMYK
Defninition:

Cyan, Magenta, Yellow (Gelb), Keycolor (Schwarz): subtraktives Farbsystem,das z. B. im Vierfarbendruck und in Vierfarbendruckern angewendet wird.

CMYK-Modus
Defninition:

Ein im CMYK-Modus gespeichertes Bild besteht aus vier separaten Pixelbildern im Graustufenmodus: je eins für Cyan, Magenta, Yellow und Keycolor. Daraus folgt, dass ein CMYK-Bild viermal soviel Speicherplatz benötigt wie ein Graustufenbild derselben Größe und Auflösung.

Content Management System
Defninition:

Sie möchten eine Homepage verwalten, haben aber keinerlei Programmier-Kentnisse? Über ein für Sie passendes Content Management System ist das gut möglich! Was ist ein Content Management System? Ein Content Management System, kurz CMS, ist ein Programm, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung von einzelnen Seiten einer Website ermöglicht. Es ist möglichst intuitiv bedienbar und meist auf einem Server installiert und über den Webbrowser erreichbar. So ist keine Installation auf dem Rechner nötig. Einheitliches Layout in der firmeneigenen Corporate Identity. Ein CMS hilft Ihnen, Struktur auf Ihre Website zu bringen. Im Gegensatz zur Verwendung anderer Tools bietet es die Möglichkeit, Daten und Informationen kundengerecht darzustellen. Alle Seiten basieren auf Layoutvorlagen, die Elemente enthalten, die allen Seiten gemeinsam sind und die Ihre Corporate Identity widerspiegelt. Üblicherweise sind CMS serverbasiert, sie werden also über den Webbrowser bedient und sind somit auf jedem Computer mit Internetzugang verfügbar. So können Autoren Inhalte selbst und von überall veröffentlichen.
Benutzerverwaltung:
Außerdem ermöglicht es die Benutzerverwaltung des CMS, die Berechtigungen der verschiedenen Anwendern genau festzulegen. Der Leiter einer bestimmten Abteilung könnte also beispielsweise die Berechtigung erhalten, alle Texte seiner Abteilung zu bearbeiten, der für die grafischen Elemente Zuständige die Berechtigung, Bilder einzustellen und zu bearbeiten. Passwortgeschützte Bereiche sind Inhalte nur für bestimmte Personen oder Personengruppen gedacht, können diese in einem passwortgeschützten Bereich zur Verfügung gestellt werden. So kann beispielsweise eine noch nicht veröffentlichte Website vor ungewolltem Zugriff geschützt werden, ein Lieferant kann nur mit dem entsprechenden Passwort den aktuellen Lagerbestand überprüfen oder ein Endkunde gelangt mittels seines Passwortes auf eine spezielle Seite, welche ihm den aktuellen Stand seiner in Auftrag gegebenen Bestellung anzeigt.

Copyright
Defninition:

Eine mit der Jahreszahl versehene Angabe, bei wem die Urheber- und Vertriebsrechte liegen.

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