Dezember 2006 statt. Daraufhin bittet Xerxes Leonidas zu einer Audienz und versucht, ihn zur Aufgabe zu bewegen, indem er ihm das Kommando über die persischen Streitkräfte in ganz Griechenland anbietet. Mit strategischem Geschick und dem Mut der Verzweiflung können die Griechen blutige Schneisen in die mächtige Flotte des Feindes schlagen, zeigt sich sogar Persiens gnadenlose Flottenführerin Artemisia beeindruckt von ihrem Gegner, der seine Furchtlosigkeit und Kampfkunst in drei großen Schlachten unter Beweis stellt. Der König bleibt mit seinen restlichen Kämpfern zurück, um sich dem letzten Gefecht zu stellen. Dieser Reiz wiederum bestehe aus der grenzverschiebenden Schaulust, die diese Form der Darstellung wecke. [5] Lediglich eine Szene zu Beginn des Films, in der ein Bote auf die Kamera zureitet, wurde in Los Angeles im Freien, aber dennoch vor einer grünen Leinwand, gedreht. Lenonidas lehnt allerdings ab und schlägt auch die nächste Angriffswelle erfolgreich zurück. [44] Dem Zuschauer werde durch Ironie und vor allem durch die erkennbar übertriebene Inszenierung deutlich gemacht, dass die Protagonisten moralisch bankrott seien und deshalb keine Vorbilder sein könnten. September 2005 in Montréal und wurden nach 60 Drehtagen im Jahr 2006 mit der Postproduktion, für die fast ein Jahr benötigt wurde, beendet. [5] Mit diesem Material überzeugte Zack Snyder Warner Bros., ihm den Auftrag für die Produktion des Films zu geben. Die Ephoren, die Hüter des Orakels, sind jedoch von Xerxes bestochen worden und verweigern ihm den Segen unter dem Vorwand des Karneiafestes, welches neun Tage lang jegliche Kampfhandlung verbietet. Bei der Verfilmung seines Comics Sin City wirkte Miller als Co-Regisseur mit. Bei diesem letzten Kampf widerlegt Leonidas die Behauptung des persischen Großkönigs, eine Gottheit und damit unverwundbar zu sein, indem er den persischen Großkönig mit einem geschleuderten Speer im Gesicht verletzt, bevor er mit seinen Kriegern vom Gegner überrannt wird. [44] „Struktur und Form sind auch da nicht so, dass man denkt: Das ist jetzt die Wirklichkeit.“[44] Daher ist Snyder der Meinung: „Die Wahrheit kann eine gute Geschichte ruinieren.“[44]. Bevor die Angriffe beginnen, geben die Perser den Griechen Gelegenheit, die Waffen niederzulegen, doch Leonidas entgegnet nur: „Kommt und holt sie euch.“ Die Griechen wehren die ersten Angriffe der Perser ab. Click here to login or here to sign up. [18] In einem ersten offiziellen Teaser-Trailer wurde der Song Just Like You Imagined von Nine Inch Nails verwendet, der auf ihrem Album The Fragile enthalten ist. Frank Miller äußerte sich zu Fragen, ob er die Verfilmung seines Comics für gelungen halte, entsprechend ambivalent. Fortsetzungen, Remakes, Reboots! 300 ist eine US-amerikanische Comicverfilmung aus dem Jahr 2006. (englisch). Diese Fragen überraschten und „amüsierten“ den US-Amerikaner, der nach eigenen Worten nicht damit gerechnet hatte, da der Film in den USA weniger deutlich kritisiert wurde als in Europa. [5] Der Film enthält 1.523 Schnitte, über 1.300 Szenen mit visuellen Effekten und einer Gesamtzahl von über 8.600 visuellen Elementen. Weltpremiere war am 9. Auch der Kritiker des New Yorker zeigte Verständnis für die empörten Iraner: „Man könne ihnen nicht vorwerfen, dass sie kein Verständnis für amerikanische Popkultur hätten.“[47], Der persischstämmige grüne Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour bringt im Nachrichtenmagazin Der Spiegel die Empörung über den Film im Iran mit mangelndem Selbstvertrauen seitens der Iraner in Verbindung. [5] Weiterhin kam bei der Produktion des Films die Technik des Bleach-Bypass-Effekts zur Anwendung. [39] Auch der Historiker Joachim Schroth sieht 300 stärker als Durchhaltefilm statt als typischen Antikfilm. [5] Der Film weicht dabei allerdings massiv von der historischen Realität ab. Ebert gehört zu einer Reihe von Kritikern, die dem Film vorwerfen, ein faschistisches Ideal zu feiern. Ebenso wie seine Comic-Vorlage orientiert sich der Film nur grob an den teils historisch inakkuraten Historien des antiken Historikers Herodot. „Komm mit deinem Schild zurück oder auf ihm“ ist eine Redewendung, die spartanische Frauen ihren Ehemännern und Söhnen mitgaben, die in den Kampf zogen.