Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. [71] Als keifende oder stichelnde Megäre trat sie nämlich auch in ihren nächsten größeren Rollen auf, so etwa als Katharina in Franco Zeffirellis Shakespeare-Adaption Der Widerspenstigen Zähmung (1967; mit Burton) oder als Leonora in John Hustons künstlerisch und thematisch ungewöhnlichem, kommerziell aber erfolglosem Kammerspiel Spiegelbild im goldenen Auge (1967). Mit den überragenden Darstellern Elizabeth Taylor und Paul Newman. Drei Jahre später übernahm die hübsche Liz Taylor für Universal Studiosihre erste Rolle in Harold Youngs Komödie There’s One Born Every Minute. [111] Ähnlich wie bei Marilyn Monroe wurde auch Taylors schauspielerische Arbeit von Kritikern häufig wenig beachtet, weil Regie, Kamera, Licht und Maske ihre Schönheit so professionell und wirkungsvoll in Szene setzten, dass ihre eigentlichen Ausdrucksmittel dahinter leicht zu übersehen waren. Die Beziehung von Taylor und Burton galt als prominenter Musterfall, der im gesellschaftlichen Diskurs, der damals rund um dieses Thema entstand, immer wieder angeführt wurde. [68], Alle Filme, in denen Taylor in den folgenden Jahren auftrat, wurden in Europa produziert. [51] Telefon Butterfield 8 war der kommerziell erfolgreichste Film, den MGM 1960 in die Kinos brachte, und er bescherte Elizabeth Taylor, die bereits 1958, 1959 und 1960 nominiert war, ihren ersten Oscar. Spoto, S. 172f, 177–180, 187; Morley, S. 128, Maddox, S. 170; Spoto, S. 204f; Morley, S. 154, Maddox, S. 243; Morley, S. 7, 142; Taraborrelli, S. 274, Maddox, S. 189; Spoto, S. 221; Morley, S. 142; Taylor besaß ab den frühen 1960er Jahren ein Chalet in, Maddox, S. 191, 194, 197; Spoto, S. 207–209, 219–227, Spoto, S. 233–247; Morley, S. 132; Taraborrelli, S. 263. 1952 heiratete Liz Taylor in zweiter Ehe den zwanzig Jahre älteren britischen Schauspieler Michael Wilding. In der Tennessee-Williams-Verfilmung Die Katze auf dem heißen Blechdach (1958) spielte Taylor die junge Ehefrau Maggie, die ihren Mann Brick (Paul Newman), der an einem unaussprechlichen Problem leidet, vor dessen selbstzerstörerischen Tendenzen zu retten versucht. [91] Und selbst zu ihrer Beerdigung – so ließ sie es testamentarisch festlegen – sollte ihr Sarg 15 Minuten später ankommen. [108] Der Hollywood Women’s Press Club ehrte sie wegen ihres in jeder Hinsicht kooperativen Verhaltens 1985 sogar mit seinem Golden Apple Award. Da weder das Drehbuch noch die Dekorationen termingerecht fertig wurden und Taylor zweimal schwer erkrankte, kam es erneut zu langen Unterbrechungen, so dass die Produktionskosten von den ursprünglich veranschlagten zwei am Ende auf mehr als 37 Millionen Dollar anstiegen. Der Film kam nach langen Schnittarbeiten im August 1951 in die Kinos und spielte 3,5 Mio. Für viele Filmschaffende gilt der Oscar als der höchste Grad der Anerkennung. Spoto, S. 152f; Peter Harry, Pamela Ann Brown: Maddox, S. 9f, 149; Spoto, S. 17, 185; Amburn, S. 114f; Taraborrelli, S. 35. [48] Mit Rücksicht auf Fisher, der Jude war und den sie im Frühjahr 1959 heiratete, bekannte sich Taylor, die von ihren Eltern im Glauben der Christian Science erzogen worden war, von diesem Zeitpunkt an zum Reformjudentum. Mit zehn Jahren beginnt Liz ihre Filmkarriere. Dessen künstlerische Ambitionen respektiert sie so wenig, dass die Ehe scheitert. Die Ehe wurde aber bereits nach neun Monaten geschieden und von MGM ausgenutzt, um die neuesten Filme Vater der Braut und Ein Geschenk des Himmels zu promoten. Elizabeth Rosemond Taylor war die Tochter des Kunsthändlers Francis Lenn Taylor (1897–1968) und seiner Frau Sara Viola Taylor, geb. Die Talententwickler der großen Hollywoodstudios versuchten häufig, ihre teuer aufgebauten Kinderstars ins Teenagerfach wechseln zu lassen, hatten damit aber selten so großes Glück wie mit Elizabeth Taylor.