Übrigens: Nur Sterne leuchten selbst. Gruß ...zur Frage. Sie ist auch der einzige Stern, den wir mit bloßem Auge sofort als Scheibe erkennen können. Fällt mal mehr mal weniger auf. Besonders Sterne, die in der Nähe des Horizonts stehen, scheinen zu blinken und in den Farben des Regenbogens zu funkeln. Für die adaptive Optik brauchen die Astronomen einen recht hellen Referenzstern in der Nähe des zu beobachtenden Objekts. Ist kein natürlicher Referenzstern in der Nähe, schaffen sich die Forscherinnen und Forscher am Very Large Telescope (VLT) einen „Kunststern“. Doch erreicht das Licht die Erdatmosphäre, ist es mit dem ruhigen Lauf vorbei: Luftströmungen und Blasen von Luft unterschiedlicher Temperatur lenken den Lichtstrahl ab. So lassen sich Sterne und Planeten meist am Himmel auf einfache Weise unterscheiden: Sterne funkeln, Planeten nicht. Wie hell uns ein Himmelskörper erscheint, ist immer an drei Hauptfaktoren gebunden: Entfernung, Leuchtkraft und Größe. Wie hell uns ein Himmelskörper erscheint, ist also immer an drei Hauptfaktoren gebunden: Entfernung, Leuchtkraft und Größe. Das Blinken und funkeln kommt ganz simpel durch die Atmosphäre, in ihr wird das Licht gebrochen. Die Astronauten auf der internationalen Weltraumstation ISS sehen dagegen keinen romantischen Glitzereffekt beim Blick in den Sternenhimmel. Achtung: Das Funkeln und Blinken tritt ausschließlich bei Sternen, nicht aber bei Planeten oder dem Mond auf. Warum leuchten die Sterne? Selbst an den besten Standorten auf der Erde ist das Funkeln der Sterne so stark, dass es letztlich die Leistungsfähigkeit der Teleskope begrenzt. In 90 Kilometern Höhe regt der Laser Natrium-Atome zum Leuchten an, die wie ein künstlicher Stern im Blickfeld wirken. Blinken tun sie eigentlich immer alle, das farbige Funkeln ist wie gesagt mal mehr mal weniger oder gar nicht zu erkennen. Viele von ihnen sind noch viel grösser als unsere Sonne. Sie sind der Erde so nahe, dass sie im Gegensatz zu den Sternen nicht als Punkte, sondern bei genauer Betrachtung als winzige Scheiben zu erkennen sind. Professor Dr. Übelacker, Autor von "Unser Kosmos" gibt sie: In ihrem Inneren ist es so heiss, dass Atomkerne miteinander verschmelzen. Fast jeder hat dieses Lied schon mal gesungen, genauso wie jeder schon mal jenes Himmelszelt bewundert hat. Bei einer hellen Fläche sind die Helligkeitsschwankungen weniger sichtbar als bei einem winzigen Lichtpunkt. Ich war gerade am balkon, und dabei ist mir ein stern (oä) aufgefallen der ziemlich stark blinkt. Um die Störungen durch Atmosphäre auszuschalten, nutzen Astronomen seit einigen Jahren die Technik der so genannten adaptiven Optik. Dazu verwenden sie einen Speziallaser, der wie eine Stirnlampe auf dem Teleskop sitzt. Sternenlicht – mit und ohne Korrektur gegen das Funkeln. Natürlich haben Sterne in Wahrheit keine Zacken: Sie sind riesige kugelförmige Gasbälle wie unsere Sonne. SPIEGEL+-Zugang wird gerade auf einem anderen Gerät genutzt. Diesen Umstand nutze auch die moderne Astronomie, sagt Schröter. Warum blinken manche Sterne? + 21.04.2006. Auf Fotos sind insbesondere helle Sternen oft von strahlenförmigen Zacken umgeben. Ein solcher Stern existiert aber für etwa zwei Prozent der Himmelsfläche. Da von den hellen Planeten im Sonnensystem weit mehr Licht kommt, fällt das Funkeln nur bei ganz extremer Luftunruhe auf. Der Grund für dieses Phänomen sind Unregelmäßigkeiten der Dichte der Erdatmosphäre. Der Effekt entsteht also erst im letzten Reiseabschnitt des Sternenlichts auf seinem Weg zur Erde. ich weiß dass durch die atmosphäre alle sterne ein bisschen blinken, aber bei weitem nicht so extrem wie dieser. Ist mir gerade so aufgefallen. Weißt Du wie viel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt? Nur Teleskope im Weltraum (wie etwa das Hubble-Teleskop) oder künftige Teleskope auf dem Mond sehen immer extrem scharf, da das Sternenlicht nicht durch eine störende Lufthülle muss. Kann aber net schaun etz, is bewölkt. Sterne am Südhimmel – dank adaptiver Optik perfekt scharf. "Das Funkeln entsteht, weil das Sternenlicht die turbulente Erdatmosphäre passieren muss", erklärt Sebastian Schröter von der Hamburger Sternwarte. Artikel 19.01.2009 Astronomen versuchen natürlich stets, einen möglichst unverzerrten, unverfälschten Blick auf die Himmelsobjekte zu ergattern. "Die gewaltigen Entfernungen durch den Weltraum passiert das Licht praktisch ungehindert", sagt Schröter, "doch in unserer Erdatmosphäre trifft es dann auf die wabernden Luftschichten.". Denn Planeten funkeln nicht – zumindest nicht so sehr. Aber wie kommt es eigentlich zu diesem Effekt. SPIEGEL+ kann nur auf einem Gerät zur selben Zeit genutzt werden. Fast alle Sterne, die wir als winzige Punkte am Himmel sehen, sind Lichtjahre entfernte Sonnen. Funkelnde Sterne in lauer Sommernacht sind äußerst romantisch. Mit Hilfe des „Laser-Leitsterns“ lässt sich die adaptive Optik dann praktisch am ganzen Himmel nutzen. Er reflektiert nur das Licht der Sonne. Warum Planeten nicht wie Sterne funkeln. So manche Sterne ändern sogar immer wieder ihre Farbe. Unser «Abendstern», die Venus, ist gar kein Stern, sondern ein Planet. Doch woher kommt dieser Effekt? Die bläulich-weiß strahlenden O- und B-Sterne sind mit 20 000 bis 30 000 Kelvin sehr heiß, wohingegen M-Sterne Oberflächentemperaturen um 3000 Kelvin haben und deswegen rot leuchten. Einige Lichtpunkte am Nachthimmel stammen allerdings gar nicht von fernen Fixsternen, sondern von Planeten unseres eigenen Sonnensystems.