[30], In Sachsen ist der Wolfsbestand bis 2019 auf insgesamt 27 Wolfsterritorien angestiegen, in denen 22 Rudel, 4 Paare und ein territoriales Einzeltier leben. [76] Die DBBW erachtet den Schutz als begrüßenswert, weil dadurch Abschüsse echter Wölfe als vermeintliche Hybriden verhindert werden. August 1948 der Bauer Hermann Gaatz dort einen Wolfsrüden.[22][23]. Daher nimmt der Wolf auch das auf, was seine Beute zuvor gefressen hat. [18], Wann die letzten ursprünglich im Gebiet des heutigen Deutschland lebenden Wölfe getötet wurden, ist unbekannt. Der ungenehmigte Abschuss von Wölfen in Naturschutzgebieten oder Nationalparks kann als schwere Umweltstraftat mit einer Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren geahndet werden (§ 329, § 330 StGB). Zumindest durchziehende Einzeltiere wurden in fast allen Bundesländern beobachtet. Im November 2016 verfassten die umweltpolitischen Sprecher der Fraktionen von CDU und CSU im Bund und den Ländern die „Dresdner Resolution“. Schafe und Ziegen waren zu 88,4 Prozent betroffen, Gatterwild zu 6,7 Prozent, Rinder (zumeist Kälber) zu 4,4 Prozent (andere: 0,5 Prozent, darunter auch Pferde). [17] Seit dem 17. [26] Aus Polen nach Ostdeutschland eingewanderte Wölfe hielten sich zuerst auf Rekultivierungsflächen ehemaliger Tagebaue und Truppenübungsplätzen auf. [70] Anlocken und Füttern eines Wolfs wurde durch das Gesetz in Deutschland verboten[71] (§ 44 Abs. April des folgenden Jahres). 1 0 obj Was fressen Wölfe. [64] Sowohl hinsichtlich der Zahl illegaler Tötungen als auch hinsichtlich der Verkehrsopfer ist von einer Dunkelziffer auszugehen. Bei der Angabe der potenziellen Territorien handelt es sich jedoch keinesfalls um eine angestrebte Zielgröße.[66]. [48][49][50] Im Frühsommer 2020 wurde ein aus der Dinarischen Population stammender Rüde GW1706m bei Traunstein nachgewiesen.[51]. Jahrhundert werden in Deutschland Wolfssteine im Andenken an besondere Ereignisse mit Wölfen wie Jagden oder Abschüsse aufgestellt (während in neuerer Zeit auch Steine angedenklich der Rückkehr von Wölfen gesetzt werden). [45] Beim Wolfsmonitoring in Polen hat Sabina Nowak eine leitende Stellung. 4 BNatSchG). [19] Auf einige dieser Wölfe richtete sich das besondere Interesse der Öffentlichkeit, etwa auf den 1904 in der Lausitz erschossenen „Tiger von Sabrodt“, den man zunächst für ein entkommenes Zirkustier gehalten hatte. Die Rückkehr der Wölfe hat zu lebhaften Auseinandersetzungen zwischen Befürwortern und Gegnern dieser Entwicklung geführt. Eine Geburt von Welpen ist für das 19. a) und b) des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) in Verbindung mit Anhang A der Verordnung (EG) Nr. Zu einem Ausgleich zwischen den gegensätzlichen Positionen konnten diese Bemühungen jedoch bislang kaum beitragen und die Debatte ähnelt oft einem „Glaubenskrieg“ um das richtige Vorgehen, der von gegenseitigen Schuldzuweisungen begleitet wird. [79] Die Zahl der Übergriffe nahm analog der zunehmenden Zahl an Wölfen im Lauf der Jahre zu. November 2016 (Link zum vollständigen Papier am Ende der Seite), Kommentierte Zusammenfassung der „Dresdner Resolution“ von Ulrich Wotschikowsky, Offener Brief an den NABU-Wolfexperten Markus Bathen. Im September 2018 bearbeitete das Umweltministerium Baden-Württemberg einen Antrag von Raimund Haser zur Überprüfung der Möglichkeit, wolfsfreie Zonen auszuweisen. Erwachsene Elche greifen sie nur an, wenn diese alt, krank oder verletzt sind. DBBW – Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf: Rüdiger Schröpfer, Reiner Feldmann, Henning Vierhaus (Hrsg. Lediglich 0,8% gaben Hinweis auf Nutztiere wie Schafe. Sie wurde zeitweise als eigene Unterart Canis lupus arabs behandelt, die Populationen werden aktuell jedoch dem Eurasischen Wolf (C. l. lupus) zugeordnet.. Diese Seite wurde zuletzt am … [38][39], Der jährliche Anstieg der Anzahl der Wolfsterritorien betrug im Bundesdurchschnitt 32 %. 2009 legte ein junger Rüde, der im April 2009 in der sächsischen Lausitz mit einem Sender ausgestattet worden war, bis zum Herbst eine Luftlinien-Distanz von 800 Kilometern bis nach Weißrussland zurück. Januar 2020, Richtlinie 92/43/EWG in der konsolidierten Fassung vom 1. [49], Wölfe bevorzugen meist Beutetiere, die sie leicht überwältigen können. 1, § 71 Abs. Wolfsheulen . Kleine Zicklein, wehrlose Großmütter, hilflose Kinder das frisst der Wolf am liebsten, schenkt man den alten Märchen Glauben. Der Abschuss soll bei „ernsten wirtschaftlichen Schäden“ erlaubt sein. Verschiedene Varianten dieser Rudelstruktur sind möglich, unter anderem können statt eines Elternpaar… April 2016 wurde in Niedersachsen ein Wolf erschossen, bei dem die Vergrämung fehlgeschlagen war, dies war der erste legal erschossene Wolf nach der Rückkehr der Tiere in Deutschland. Auch Fähen können weite Strecken zurücklegen: Eine junge Wölfin wanderte 2011 innerhalb eines Monats gut 300 Kilometer Luftlinie von Sachsen-Anhalt bis vor Hamburg. Die Länderbehörden müssen jeden Abschuss einzeln genehmigen. [57] 2019 wurde in Nordrhein-Westfalen neben Schermbeck und Senne mit dem Wolfsgebiet „Eifel – Hohes Venn“ das dritte Wolfsgebiet ausgewiesen. Die Idee, dass der Wolf in Deutschland lebt und sich nur von Wildtieren ernährt, funktioniere offensichtlich nicht.[99]. Sie wurde zeitweise als eigene Unterart Canis lupus arabs behandelt,[1] die Populationen werden aktuell jedoch dem Eurasischen Wolf (C. l. lupus) zugeordnet.[2]. Tiere. So bevorzugt er Jungtiere und weniger wehrhafte, alte, schwache oder kranke Beutetiere. [16], In Westfalen wurden die autochthonen (im Gebiet geborenen) Wölfe wahrscheinlich vor 1770 ausgerottet; danach dort aufgetauchte Wölfe gelten als Zuwanderer. November 2020 um 08:07 Uhr bearbeitet.